Hanau – Extremismus darf nicht gewinnen

Hanau – Extremismus darf nicht gewinnen

Frankfurt – Knapp zwei Tage nach dem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Attentat in Hanau ist Deutschland noch immer erschüttert. Der Attentäter, der am Mittwochabend gegen 22 Uhr neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschoss, hinterlässt die Gesellschaft in Fassungslosigkeit.

„Hass ist ein Gift in unserer Gesellschaft“, sagte Kanzlerin Merkel. Dieses Gift erlaubt es der Liste von extremistischen Attentaten eine weitere Schreckenstat hinzuzufügen, wodurch unschuldige Menschen aus ihrem Leben gerissen werden und Familie und Freunde in Trauer hinterlassen. Unsere Gedanken sind bei all denen, die diesen schrecklichen Verlust verarbeiten müssen.


Hass darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Hass fördert Rassismus und spaltet unsere multikulturelle Gesellschaft. Stattdessen muss der Rassismus angesprochen werden und das Anderssein mit gleichen Prinzipien verbunden werden. Aus diesem Grund hat es sich An-Nusrat als islamischer Wohlfahrtsverband zum Ziel gesetzt, die islamischen Prinzipien von Mitgefühl und Nächstenliebe gesellschaftlichen Ausdruck zu verleihen. „Um mein Beileid zu bekunden, habe ich Donnerstagabend an der Mahnwache in Hanau teilgenommen und eins festgestellt: Der Rassismus kann und darf uns nicht spalten. In besonders schweren Stunden stehen wir zusammen als eine Gesellschaft, ein Deutschland“, sagt Adeel Shad, Geschäftsführer des islamischen Wohlfahrtsverbandes An-Nusrat e.V.


Projekte von An-Nusrat spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider: Neben allgemeingesellschaftlichen Angeboten werden auch besondere religions- und kultursensible Leistungen erfüllt. Die Hilfe richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion.

Pressemitteilung

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