Presseberichte

Anschlag in Hanau
Extremismus darf nicht gewinnen

21.02.2020 | An-Nusrat e.V.

Frankfurt – Knapp zwei Tage nach dem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Attentat in Hanau ist Deutschland noch immer erschüttert. Der Attentäter, der am Mittwochabend gegen 22 Uhr neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschoss, hinterlässt die Gesellschaft in Fassungslosigkeit.

„Hass ist ein Gift in unserer Gesellschaft“, sagte Kanzlerin Merkel. Dieses Gift erlaubt es der Liste von extremistischen Attentaten eine weitere Schreckenstat hinzuzufügen, wodurch unschuldige Menschen aus ihrem Leben gerissen werden und Familie und Freunde in Trauer hinterlassen. Unsere Gedanken sind bei all denen, die diesen schrecklichen Verlust verarbeiten müssen.


Hass darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Hass fördert Rassismus und spaltet unsere multikulturelle Gesellschaft. Stattdessen muss der Rassismus angesprochen werden und das Anderssein mit gleichen Prinzipien verbunden werden. Aus diesem Grund hat es sich An-Nusrat als islamischer Wohlfahrtsverband zum Ziel gesetzt, die islamischen Prinzipien von Mitgefühl und Nächstenliebe gesellschaftlichen Ausdruck zu verleihen. „Um mein Beileid zu bekunden, habe ich Donnerstagabend an der Mahnwache in Hanau teilgenommen und eins festgestellt: Der Rassismus kann und darf uns nicht spalten. In besonders schweren Stunden stehen wir zusammen als eine Gesellschaft, ein Deutschland“, sagt Adeel Shad, Geschäftsführer des islamischen Wohlfahrtsverbandes An-Nusrat e.V.


Projekte von An-Nusrat spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider: Neben allgemeingesellschaftlichen Angeboten werden auch besondere religions- und kultursensible Leistungen erfüllt. Die Hilfe richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion.

Heiko Maas warnt vor „Krise der internationalen Solidarität“

17.12.2019 | Zeit.de

Internationaler Tag der Migranten – ein Appell

Weltweit sind mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Am 17. und 18. Dezember tagt das Globale Flüchtlingsforum erstmals nach der Annahme des Globalen Pakts für Flüchtlinge durch die Vereinten Nationen in Genf. Ziel der Vereinbarung ist es die internationale Zusammenarbeit voranzutreiben und die internationale Aufmerksamkeit auf die globale Flüchtlingssituation zu lenken.

In diesem Zusammenhang appelliert Bundesaußenminister Heiko Maas an die Teilnehmer. Die internationale Zusammenarbeit müsse gestärkt und gefördert werden, um die Flüchtlingskrise bewältigen zu können. „Die Ärmsten tragen derzeit die schwerste Last“, mahnt der Außenminister. Um ein Zeichen zu setzen und das friedliche Zusammenleben zu fördern, beteiligen sich Mitarbeiter von An-Nusrat – mehrheitlich selbst mit Migrationshintergrund – an diversen Migrationsprojekten, darunter auch das Kooperationsprojekt „SUEM-DIK“. 


Tag der Menschenrechte – Eindringliche Appelle aus aller Welt

10.12.2019 | Deutschlandfunk.de


Seit über 70 Jahren gibt es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Am 10. Dezember, am Internationalen Tag der Menschenrechte zelebrieren wir diese. Doch gibt es wirklich einen Grund zum Feiern? Am heutigen Tag sollte sich jeder fragen, welchen Beitrag wir leisten, um die Menschenrechte zu wahren. Denn auch nach 70 Jahren leiden Menschen in vielen Nationen dieser Welt unter menschenunwürdigen Bedingungen. Obwohl jeder Mensch das Recht auf Freiheit und Leben hat, so steht es im Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Für diese Freiheit nehmen Menschen einen weiten, riskanten Weg auf sich. Sie wollen ein sicheres Leben für sich und ihre Familie. Um solchen Menschen Halt und Trost zu spenden und ihnen den Weg in die Gesellschaft zu erleichtern, wurde das bundesweite Projekt „Moscheen fördern Flüchtlinge“ ins Leben gerufen.

Viele muslimische Verbände leisten seit Jahren aktive Flüchtlingshilfe – dazu gehört z.B. die Organisation von Aktivitäten, wie Ausflüge, Stadtrundgänge und die Integration in das Städte- und Gemeindeleben. Auch An-Nusrat beteiligt sich im Rahmen des SUEM-DIK Projekts an der Unterstützung und Förderung von Geflüchteten.


Hilfe bei „Gewalt gegen Frauen“

22.11.2019 | hr-inforadio.de


Ein Bericht zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen

Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wird uns bewusst wieder vor Augen geführt: Jeden dritten Tag wird eine Frau umgebracht. Häusliche Gewalt ist noch immer ein Tabu-Thema. Viele Frauen finden aus ihrer Situation allein nicht heraus. Frauen mit Migrationshintergrund leiden besonders:

Sie kennen das deutsche Rechtssystem nicht und trauen sich nicht gegen den Partner zu handeln. Dass in Deutschland kaum Wohnraum für Frauen in Not vorhanden ist, hat man inzwischen erkannt.

Mitarbeiter von An-Nusrat haben sich der Herausforderung gestellt, in Not geratene Frauen – vor allem mit Migrationshintergrund – beratend zur Seite zu stehen. Kontaktieren Sie uns!


„Juden und Muslime an einem Tisch“

21.11.2019 | Deutschlandfunk.de


Das Projekt Shalom Aleikum bringt in Deutschland Juden und Muslime für Gespräche zusammen. Geredet wird über Stereotype und Vorurteile, aber vor allem über das Verbindende.

Auch Vertreter von An-Nusrat e.V. waren dabei, um u.a. über digitale Projekte und Gemeinsamkeiten von Juden und Muslimen zu sprechen.

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