SUEM-DIK

Strukturaufbau und Unterstützung von Ehrenamtlichen in den Moscheegemeinden für die Flüchtlingshilfe durch die Verbände der Deutschen Islam Konferenz

Die Integration Geflüchteter mit Bleibeperspektive bleibt eine langfristig herausfordernde gesamtgesellschaftliche Aufgabe.


Das Projekt SUEM-DIK arbeitet bundesweit mit 16 hauptamtlichen Flüchtlingsbeauftragten – auf Verbandebene (VFB) und regionaler Ebene (RFB). Die RFB finden und schulen ehrenamtliche Flüchtlingsbeauftragten (FB) in den Moscheegemeinden, welche wiederum Mini-Projekte für Geflüchtete planen und durchführen.


Ziel ist es, gemeinsam mit den Islamverbänden Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu fördern und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie für ihre praktische Arbeit mit Geflüchteten benötigen. Zudem wird durch die Durchführung verschiedener Mini-Projekte eine Integration der Menschen mit Fluchterfahrung in der deutschen Gesellschaft gewährleistet.

6

2019

In diesem Jahr wurden bis jetzt 6 Miniprojekte bundesweit erfolgreich druchgeführt.
Weitere Projekte sind am laufen.

35

2018

Im Jahr 2018 fanden 35 Miniprojekte in Deutschland statt.

10

2017

Im Jahr 2017 wurde 10 Miniprojekte in Deutschland durchgeführt.

10

2016

Im Jahr 2016 fanden 10 Miniprojekte statt.

Was wollen wir?

Ehrenamtliche Potentiale aktivieren

Grundlage des Projekts sind die vielen Ehrenamtlichen in ganz Deutschland, die sich gemeinsam engagieren. An ihren Standorten, mit ihren Gemeinden und Gruppen setzen sie Projekte um, die die Integration Geflüchteter mit Bleibeperspektive unterstützen. Das Engagement ist breit gefächert. Alle Aktivitäten verbindet, dass sie direkten Nutzen für Geflüchtete erzeugen und immer auch für den Wert ehrenamtlicher Arbeit werden. So konnte sich im Laufe der Zeit ein Netzwerk entwickeln, das ehrenamtlich engagierte Muslime in ganz Deutschland miteinander verbindet, Kompetenzen bündelt und Bedarfe der niedrigschwelligen Integrationsarbeit vor Ort offenlegt.

Ehrenamt weiterentwickeln

Im Projekt engagierte Ehrenamtliche werden nicht alleine gelassen. Sie sind eingebunden in Organisationsstrukturen, die von hauptamtlichen Mitarbeitern verwaltet und betreut werden. Sie haben auch die Aufgabe Ehrenamtliche für ihre Aufgaben zu schulen und weiterzuentwickeln. Ehrenamt muss Grenzen haben. Es ist wichtig diese zu erkennen und dort zu erweitern, wo Engagement und Ansprüche an eine professionelle Aufgabenerfüllung zusammentreffen. Das bedeutet einmal, Aufgaben in die Hände professioneller Strukturen und Ansprechpartner abgeben zu können. Es bedeutet auch, Ehrenamtliche in dem zu stärken, was sie selbst tun können. Mit Schulungen, in Workshops und durch das Gespräch mit Experten.

Synergien schaffen

SUEM-DIK ist ein Kooperationsprojekt. Was die Projektpartner eint, ist ihr gemeinsames Engagement für Geflüchtete. Jeder Beteiligte für sich genommen, bringt dazu eigene Erfahrungen und Qualitäten mit. Ziel des Projekts ist es, diese zu bündeln und in einer Projektstruktur zusammenzubringen, die Synergien nutzt und Handlungsräume erweitert. Auch in der konkreten Arbeit vor Ort wird versucht, Synergien zu schaffen. Durch die Einbeziehung kommunaler Akteure und in Zusammenarbeit mit in der Flüchtlingsarbeit aktiven Netzwerken.

Wirkung erzeugen

Aufbauend auf diesen Punkten will das Projekt Wirkung erzeugen. Dort wo Sie gebraucht wird: bei den Geflüchteten. Es versteht sich dabei als ein Beitrag im Zusammenspiel mit vielen anderen. Was die Engagierten leisten ist trotzdem ganz besonders – für sie selbst und für diejenigen, denen geholfen werden kann. Inzwischen gibt es zahlreiche Praxisbeispiele dafür. Zwei möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Als Ansprechpartner für die Projektarbeit steht Ihnen zur Verfügung

Herr Samee Ullah (Verbandsflüchtlingsbeauftragter)

Du möchtest gerne als Flüchtlingsbeauftragter (FB) in deiner Stadt ehrenamtlich arbeiten? Nimm Kontakt mit uns auf!

Ich bin bereits zertifizierter Flüchtlingsbeauftragter (FB)Ich möchte gerne Flüchtlingsbeauftragter (FB) werden

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