SUEM-DIK:

Strukturaufbau und Unterstützung von Ehrenamtlichen in den Moscheegemeinden für die Flüchtlingshilfe durch die Verbände der Deutschen Islam Konferenz

Die Integration Geflüchteter mit Bleibeperspektive bleibt eine langfristig herausfordernde gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Das Projekt SUEM-DIK arbeitet bereits seit 2016 bundesweit mit einer Vielzahl von eigens zertifizierten ehrenamtlichen Flüchtlingsbeauftragten und einem Team an hauptamtlichen Mitarbeitern. Dabei teilt sich die Projektarbeit in Regionen auf und ermöglicht es vor allem auf lokaler Ebene in Form von sog. “Miniprojekten” Ausflüge, Bildungsprogramme und Begegnungen unter Geflüchteten, Personen mit Migrationshintergrund und der Zivilgesellschaft zu schaffen.

Ziel ist es, gemeinsam mit den Islamverbänden Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu fördern und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie für ihre praktische Arbeit in den lokalen Gemeinden  benötigen. Zudem wird durch die Durchführung verschiedener Mini-Projekte eine Integration der Menschen mit Fluchterfahrung in der deutschen Gesellschaft gewährleistet.

Das Engagement der Beteiligten lässt sich grenzenlos in den vielen Miniprojekten der letzten Jahre finden, wovon viele hunderte von Menschen profitieren durften.

Wir führen regelmäßig Hilfsprojekte in ganz Deutschland durch

Bereits mehr als 160 Projekte

Auch Sie können sich ehrenamtlich daran beteiligen. Wir werden Sie dabei unterstützen Ihr Hilfsprojekt zu realisieren. Setzen Sie sich einfach über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.
4
Miniprojekte 2021
Im laufendem Jahr 2021 wurden bis jetzt 4 Miniprojekte durchgeführt.
36
Miniprojekte 2020
Im vergangenen Jahr wurden 36 Miniprojekte bundesweit durchgeführt
78
Miniprojekte 2019
Im Jahr 2019 wurden 78 Miniprojekte bundesweit durchgeführt
35
MIniprojekte 2018
Im Jahr 2018 wurden 35 Miniprojekte Bundesweit durchgeführt.
10
Miniprojekte 2017
Im Jahr 2017 wurden 10 Miniprojekte Bundesweit durchgeführt.
10
Miniprojekte 2016
Im Jahr 2016 fanden 10 Miniprojekte statt.

Begegnunsgsfest Oberursel

Begegnunsgsfest Oberursel

Das Projekt unter dem Titel „Orscheler Begegnungsfest“ fand in Zusammenarbeit mit dem lokalen Flüchtlingsnetzwerk in Oberursel und weiteren Vereinen statt. Das Ziel des Oberurseler Begegnungsfestes war es, einen ersten Kontakt und Austausch zwischen Einheimischen und Geflüchteten verschiedener Nationalitäten zu ermöglichen. Neben vielfältigem Essen und der Repräsentation verschiedener Kulturen wurde die Frankfurter Musikgruppe Bridges eingeladen, welche bereits seit Jahren mit Geflüchteten zusammenarbeitet und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen und Emotionen durch eigene traditionelle Musik zu verarbeiten.

Kartrennen in Heidesheim

Kartrennen in Heidesheim

Am 23.08.2020 fand um 18 Uhr ein Kartrennen in Heidesheim statt, zu erst bekamen die Teilnehmer eine Einweisung für den Rennablauf.

Es waren insgesamt 15 männliche Teilnehmer mit Pakistanischen Migrationshintergrund im Alter von 9 bis 40 Jahren, die allesamt in der gemeinde Büttelborn wohnhaft waren.

Das Rennen selbst war in 10 Minuten Qualifying und 20 Minuten freies Rennen eingeteilt.

Nachhilfe in Ginsheim

Nachhilfe in Ginsheim

Das Miniprojekt “Nachhilfezentrum in Ginsheim” fand vom 20.12 bis zum 31.12 Digital statt.

Bei den Schülern handelte es sich in diesem konkreten Fall um ausschließlich männliche Schüler bis zur 7 Klasse, allesamt mit pakistanischem Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Auch bei den Lehrkräften handelte es sich überwiegend um Studenten mit pakistanischem Migrationshintergrund.

Die Schüler kamen alle aus der Stadt Ginsheim.

Ei&Chai

Ei & Chai

Vom 28.12 bis zum 31.12 haben vier Ehrenamtler mit Migrationshintergrund in Berlin Obdachlosen u.a. warme Mahlzeiten gegeben. Sie kamen an den vier Tagen mit insgesamt +300 Obdachlosen ins Gespräch und konnten ihnen auch bei anderen Sachen weiterhelfen (z.B. Behördenanrufe, Schlafplatz, warmer Kleidung etc.) Die Teilnehmenden Ehrenamtler hatten bereits Erfahrung, und hatten einen Fahrplan mit Zwischenstopps entworfen, wo ein Sammel- und Treffpunkt von Obdachlosen vorzufinden sind.

Hagenbecks Tierpark Hamburg

Hagenbecks Tierpark Hamburg

Mit insgesamt 11 Teilnehmern pakistanischer, türkischer und afghanischer Herkunft fand am 04.09.2020 ein Ausflug in Hagenbecks Tierpark in Hamburg statt. Neben vielen Freigehegen gibt es im Tierpark Hagenbeck viele Pflanzen aus aller Welt zu besichtigen. 

Im Mittelpunkt des Projektes stand vor allem der Austausch der Teilnehmer, welche viele der Tierarten vor Ort erstmalig im Leben sehen konnten. Daraus ergaben sich Gespräche über vorhandene Tierarten im eigenen Herkunftsland und das Thema Tier- und Artenschutz. Als ideales Bildungsziel für Kinder und Jugendliche, ermöglichte der Ausflug es sich über die Tierwelt zu informieren und Lebensweisen der Tiere kennenzulernen.

Literaturkreis - lesen verbindet

Literaturkreis - lesen verbindet

Der Literaturkreis fand Covid-19 bedingt online über die Plattform WebEx statt. Man hat sich vier mal (01.10, 30.10, 07.11 & 20.11) online für jeweils eine Stunde, zwischen 20 Uhr und 21 Uhr getroffen.

Es wurden die Bücher “der Alchimist” von Paulo Coelho und “No Fear
Shakespeare: Othello” von William Shakespeare vorgestellt.

Die fokussierte Zielgruppe bei diesem Projekt waren männliche Migranten
pakistanischer Herkunft über 40 Jahre. Durchschnittlich nahmen ca. 15
Teilnehmer regelmäßig am Literaturkreis teil.

Was wollen wir?

Ehrenamtliche Potentiale aktivieren

Grundlage des Projekts sind die vielen Ehrenamtlichen in ganz Deutschland, die sich gemeinsam engagieren. An ihren Standorten, mit ihren Gemeinden und Gruppen setzen sie Projekte um, die die Integration Geflüchteter mit Bleibeperspektive unterstützen. Das Engagement ist breit gefächert. Alle Aktivitäten verbindet, dass sie direkten Nutzen für Geflüchtete erzeugen und immer auch für den Wert ehrenamtlicher Arbeit werden. So konnte sich im Laufe der Zeit ein Netzwerk entwickeln, das ehrenamtlich engagierte Muslime in ganz Deutschland miteinander verbindet, Kompetenzen bündelt und Bedarfe der niedrigschwelligen Integrationsarbeit vor Ort offenlegt.

Ehrenamt weiterentwickeln

Im Projekt engagierte Ehrenamtliche werden nicht alleine gelassen. Sie sind eingebunden in Organisationsstrukturen, die von hauptamtlichen Mitarbeitern verwaltet und betreut werden. Sie haben auch die Aufgabe Ehrenamtliche für ihre Aufgaben zu schulen und weiterzuentwickeln. Ehrenamt muss Grenzen haben. Es ist wichtig diese zu erkennen und dort zu erweitern, wo Engagement und Ansprüche an eine professionelle Aufgabenerfüllung zusammentreffen. Das bedeutet einmal, Aufgaben in die Hände professioneller Strukturen und Ansprechpartner abgeben zu können. Es bedeutet auch, Ehrenamtliche in dem zu stärken, was sie selbst tun können. Mit Schulungen, in Workshops und durch das Gespräch mit Experten.

Synergien schaffen

SUEM-DIK ist ein Kooperationsprojekt. Was die Projektpartner eint, ist ihr gemeinsames Engagement für Geflüchtete. Jeder Beteiligte für sich genommen, bringt dazu eigene Erfahrungen und Qualitäten mit. Ziel des Projekts ist es, diese zu bündeln und in einer Projektstruktur zusammenzubringen, die Synergien nutzt und Handlungsräume erweitert. Auch in der konkreten Arbeit vor Ort wird versucht, Synergien zu schaffen. Durch die Einbeziehung kommunaler Akteure und in Zusammenarbeit mit in der Flüchtlingsarbeit aktiven Netzwerken.

Wirkung erzeugen

Aufbauend auf diesen Punkten will das Projekt Wirkung erzeugen. Dort wo Sie gebraucht wird: bei den Geflüchteten. Es versteht sich dabei als ein Beitrag im Zusammenspiel mit vielen anderen. Was die Engagierten leisten ist trotzdem ganz besonders – für sie selbst und für diejenigen, denen geholfen werden kann. Inzwischen gibt es zahlreiche Praxisbeispiele dafür. Zwei möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Als Ansprechpartner für die Projektarbeit steht Ihnen zur Verfügung

Herr Samee Ullah (Referatsleiter Flucht und Migration)

Du möchtest gerne als Flüchtlingsbeauftragter (FB) in deiner Stadt ehrenamtlich arbeiten? Nimm Kontakt mit uns auf!

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